Wichtige Informationen



Die Mitgliederversammlung der KAG W hat das Grundlagenpapier der KAG Wohnungslosenhilfe verabschiedet, dass wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.

Das Grundlagenpapier liegt in gedruckter Form vor. Wir senden Ihnen gerne ein (oder mehrere) Exemplar(e) zu.
Wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: kagw[at]caritas[dot]de


Umgang mit Obdachlosen
Im Auftrag der KAG W wurde von Sandra Schindlauer eine Zusammenfassung zum aktuellen Umgang mit Obdachlosen im öffentlichen Raum erstellt. Ausgehend von dem Positionspapier der KAG W aus 2003 hat sie die Verdrängungsversuche und die Repressionen für diese Personen beschrieben. Die Studie "Über die Wahrnehmung und den Umgangn mit obdachlosen Personen im öffentlichen Raum" finden Sie hier als Download

 

Materialien

Definition von Wohnungslosigkeit - Ethos
Ethos ist die europäische Definition von Wohnungslosigkeit und inhaltlich in weiten Teilen identisch mit der Definition in Deutschland. Der Vorteil von Ethos ist die einfache und kompakte Übersicht, die die verschiedenen Facetten von Wohnungslosigkeit grafisch und inhaltlich übersichtlich darstellt. Außenstehenden werden die unterschiedlichen Formen von Wohnungslosigkeit sowie die Unterscheidung Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit schnell und einfach verdeutlicht.
Darüber hinaus ist Ethos die Vereinheitlichung der Definition von Wohnungslosigkeit auf europäischer Ebene, die eine gemeinsame Diskussion und Lobbyarbeit auf dieser Ebene er-möglicht. Daher stellen wir Ihnen gerne diese Zusammenfassung als Download zur Verfügung.
Mehr über die Hintergründe und Umsetzung in Europa erfahren Sie auf der Website von FEANTSA.

 

Gutachten des Deutschen Vereins zur ordnungsrechtlichen Unterbringung Minderjähriger
In einem Gutachten des DV mit dem Titel „Keine Flucht der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe ins Ordnungsrecht“ werden drei zusammenfassende Feststellungen getroffen:
1. Die Verantwortung der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe darf nicht auf die Ordnungsbehörden abgeschoben werden.
2. Insbesondere dürfen Minderjährige nicht in einer Obdachlosenunterkunft ordnungsbehördlich untergebracht werden.
3. Auch junge Volljährige stehen unter dem besonderen Schutz des SGB VIII und sind nicht zwangsläufig mit Erwachsenen gleichzusetzen.
Wir stellen Ihnen das Gutachten als Download zur Verfügung.

 

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu den Kosten der Unterkunft
Der Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat Empfehlungen zu den angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach §§ 22 ff. SGB II und §§ 35 ff. SGB XII verabschiedet.
Die Empfehlungen beziehen neben den SGB II-Regelungen auch die Regelungen des SGB XII ein und weisen auf Unterschiede hin. Sie wurden erweitert um Ausführungen zu den kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Angemessenheitsbestimmung mittels einer Satzung und geben einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der BSG-Rechtsprechung zur Existenzsicherung im Bereich Wohnen.
Als PDF stellen wir Ihnen die Empfehlungen des DV zu den KdU  hier zur Verfügung
oder Sie bestellen die Broschüre direkt beim DV:
http://verlag.deutscher-verein.de/index.php?main_page=product_info&cPath=3&products_id=241&zenid=a2a1kochu9501v8atnraqns6i3

 

Migration:

Unionsbürgerausschlussgesetz
Mit dem  „Unionsbürgerausschlussgesetz“ sollen SGB II/SGB II- Leistungsansprüche für EU-Bürger mit dem Aufenthaltszweck „Arbeitssuche“ weitgehend ausgeschlossen werden. mit dieser umfassenden Arbeitshilfe wird aus Sicht der Sozialberatung dargestellt, wo und wie doch noch Sozialleistungsansprüche bestehen. 
Dr. Elke Tießler-Marenda,DCV, und Claudius Voigt, GGUA Münster, geben dankenswerterweise mit den Arbeitshilfen eine Übersicht, welche Leistungsansprüche die verschiedenen Personengruppen haben. Die Arbeitshilfen sollen einen Überblick über die neue Rechtslage vermitteln und insbesondere Berater/-innen Hilfestellung geben, wie sie die Betroffenen dabei unterstützen können, ihre Ansprüche durchzusetzen.
Sie können die Arbeitshilfe von Dr. Tießler-Marenda und die Arbeitshilfe von Claudius Voigt herunterladen.

Mehrsprachiges Info-Plakat
Im Rahmen eines EHAP-Projekts hat die Christopherus-Gesellschaft Würzburg ein mehr-sprachiges Plakat entwickelt, das als Vorlage für eigene Erarbeitungen dienen kann. Sie finden das Plakat hier als Download.

 

Gesundheit:

Orientierungshilfe zur Krankenversicherung
Hier finden Sie die überarbeitete Orientierungshilfe zur Krankenversicherung des DCV. Sie verschafft einen ersten Überblick über den versicherungspflichtigen Personenkreis der gesetzlichen Krankenkasse, die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung und die Beiträge. Neben Erläuterungen finden Sie als Anlage Musterschreiben und die einschlägigen Rechtsnormen. Die vorliegende Information will den Beraterinnen und Beratern vor Ort hinsichtlich der Neuregelungen zur Krankenversicherungspflicht eine erste Orientierungshilfe geben. Bitte beachten Sie, dass diese eine Rechtsberatung im konkreten Einzelfall weder ersetzen kann noch ersetzen soll:
Orientierungshilfe zur Krankenversicherung

 

Weitere Informationen:

Sterbende Menschen begleiten - Krankheit, Tod und Trauer in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe
Eine sehr informative und schön gestaltete Broschüre zum Thema Gesundheit, Krankheit, Tod und Trauer wurde vom Regionalen Knoten Hamburg  in der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung herausgegeben. Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen werden:
Sterbende Menschen begleiten

 


Qualitätsleitlinien für die Wohnungslosenhilfe der Caritas

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung in der Caritas wurden die Qualitätsleitlinien der Wohnungslosenhilfe der Caritas entwickelt.

Als Instrument zur Überprüfung der Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen wurde ein Instrument zur Selbstbewertung erstellt.

Um die Trägern der sozialen Arbeit mit mehreren Fachbereichen bei der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems zu unterstützen, wurde die fachbereichsübergreifenden Qualitätsleitlinien erstellt.

Hier finden Sie:

die Qualitätsleitlinien der Wohnungslosenhilfe 

das Selbstbewertungsinstrument

die Fachübergreifende Qualitätsleitlinien